Neue Nahrung aus dem Meer

Die Weltbevölkerung wächst und wächst und bis 2050 müssen etwa zehn Milliarden Menschen ernährt werden. Das Problem: Fruchtbares Land, Süßwasser und Mineraldünger werden immer knapper. Am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) geht man daher der Frage nach, inwieweit das Meer mit seinen ungeheuren Ressourcen als zukünftige Nahrungsquelle dienen könnte.

Wale

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Bartenwale wie der Blauwal, Buckelwal, Grönlandwal, Grauwal und Nordkaper, intensiv bejagt und dabei fast ausgerottet.

Das Trojanische Schiff?

Hans-Joachim Gregor, Geologe, Paläontologe und Archäologe hat sich Gedanken über das Trojanische Pferd gemacht, genau wie sein auf antiken Schiffsbau spezialisierter italienischer Kollege Francesco Tiboni. Beide Fachmänner kamen nun zu dem Schluss: Erzähle uns nichts vom Pferd.

Der Beginn der Kolonisierung

1494 teilten die katholischen Länder Spanien und Portugal die Welt im vom Papst garantierten „Vertrag von Tordesillas“ unter sich auf.

Die Kunst anzukommen

Eine sich entwickelnde „Navigationskunst“ mit auf die Seefahrt abgestimmten Instrumenten und hochseetüchtigen Schiffen versetzte die europäischen Nationen in die Lage, im Gefolge der Entdecker, neue Handelswege zu erkunden.

Nach Süden

Die Wiege der westeuropäischen Seefahrt stand in Portugal, einer Seefahrernation mit mutigen Seemännern und risikofreudigen Kaufleuten. Man fuhr zur See und begnügte sich nicht damit, vorsichtig an den Küsten entlangzusegeln, wie es im Mittelmeer üblich war. Beherzte portugiesische Kapitäne wagten sich auf Galeonen, Karracken und Karavellen immer weiter nach Süden, wenn auch nicht immer ganz freiwillig. Alles zu einer Zeit, als bei den Griechen und Römern ein Schiff als verloren galt, falls es die Sicht zum Land verlor.

Mikroplastik

Weil uns ein gesundes Leben lieb ist, wollen wir auch ein wenig über den Seezaun schauen. Inzwischen wurde Mikroplastik im Blut (Universiteit Amsterdam/Niederlande) und in der Lunge (University of Hull Medical School) von Menschen nachgewiesen, was nicht nur eine Gefahr für die inneren Organe ist, sondern uns auch Sorgen machen sollte für die nächste Generation.

Dauerbrenner EU-Umsatzsteuer

Im PALSTEK 3/22 ist ein Artikel zum Dauerbrenner EU-Umsatzsteuer. Seit Jahren widmet sich die Kanzlei Tanis und von der Mosel diesem Thema und der Mythos scheint größer denn je. Und es handelt sich wirklich weitgehend um einen Mythos. Trotzdem wird eine „Mehrwertsteuer-Nachweis“ bei jedem Gebrauchtbootverkauf gefordert. Kann der Verkäufer keine tauglichen Dokumente vorlegen, drückt dies den Verkaufspreis, obwohl es von behördlicher Seite keine Dokumente gibt.

Unfälle durch gute Vorbereitung vermeiden

In vielen Häfen an Nord- und Ostsee es nach Ostern wieder lebhaft. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) verzeichnet deshalb auch in den ersten Tagen steigende Einsatzzahlen für den Wassersport.

Geschichte(n) der Instrumente

Im „Museu de Marinha“ (Marinemuseum) in Lissabon finden sich aus der Anfangszeit der europäischen Navigation eine große Anzahl von aus Wracks geborgenen Seeastrolabien, die im 15. und 16. Jahrhundert ein wichtiges Winkelmessinstrument waren. Es handelt sich um Astrolabien, die man für den Gebrauch auf See geändert hatte.