Kieler Woche ab 2023 wieder Weltcup-Regatta

Die Regattaveranstalter und der Dachverband World Sailing wollen künftig Termine und Rahmenbedingungen wie Trainingsmöglichkeiten koordinieren, um den weltbesten Aktiven die Teilnahme an der gesamten Serie zu erleichtern. Nach Palma/Spanien und Hyères/Frankreich im April gehört Medemblik/Niederlande Anfang Juni zum Weltcup. Die Kieler Woche vom 17. bis 25. Juni mit den olympischen Klassen im ersten Teil bildet das entscheidende Finale.

Den Veranstaltern der Kieler Woche unter Federführung des Kieler Yacht-Clubs gibt die Entscheidung zusätzlich Rückenwind. „Der Weltcup-Status war unser Bestreben und motiviert das gesamte Team, die hohen Standards, die Kiel gesetzt hat, bei der Ausrichtung weiter zu verbessern“, sagt Organisationsleiter Dirk Ramhorst. Das attraktive Rahmenprogramm mit der Eventmeile auf dem Vorfeld des Olympiahafens Schilksee sucht international seinesgleichen.

Sportlich wurden durch die Rückkehr der olympischen Bootsklassen in die erste Hälfte der Kieler Woche mit den Medaillenrennen am Mittwoch die Weichen gestellt. Dadurch können die Crews und Solisten die Tage vor dem ersten Start ungehindert auf dem Revier trainieren und sich optimal vorbereiten. Das entspricht dem Wunsch der Weltspitze. 2023 sollen bei der Kieler Woche alle zehn Disziplinen, darunter auch das Kitefoilen, ausgeschrieben werden. Etliche Nationen dürften Kiel als Teil ihrer Olympiaausscheidung nutzen.

Den Auftakt des nächsten Weltcups macht die Princess Sofía Regatta vor Mallorca (1. bis 8. April). Es folgt die Semaine Olympique Française (22. bis 29. April). Von dort geht es zur Allianz Regatta, die vom 31. Mai bis 4. Juni in Holland stattfindet. Anschließend ist Kiel das Ziel der Weltelite im Segelsport. Auch die Termine fürs Olympiajahr 2024 stehen bereits fest. Im nächsten Jahr soll der Weltcup-Kalender für die nächste Olympiade ab 2025 festgelegt werden.

Weitere interessante Artikel aus diesem Bereich

Bordmusik