• Schreckgespenst Osmose Die Beurteilung des techischen Zustands einer gebrauchten Yacht setzt einige Fachkenntnisse voraus. Denn nur selten lässt sich bereits auf den ersten Blick erkennen, ob man tatsächlich ein Schnäppchen oder eher das sprichwörtliche Fass ohne Boden vor sich hat. In einer neuen Folge geht es um das Unterwasserschiff, wobei das Thema "Osmose" im Mittelpunkt steht. Text und Bilder: Ralf Weise
  • Verborgene Wahrheiten Schäden infolge von Kollisionen, Grundberührungen und durch Strukturermüdung sind meist schwer zu erkennen. Dabei können sie nach Jahren zu Komplikationen führen. In der zweiten Folge unserer Reihe zum Thema "Beurteilungen von gebrauchten Yachten" nehmen wir erneut das Unterwasserschiff mit Blick auf solchen Schadstellen unter die Lupe. Von Ralf Weise.
  • Wo gehobelt wird... In dieser Folge wenden wir uns dem Unterwasserschiff von Holzbooten zu. Mängel lassen sich bei diesem Baumaterial mitunter einfacher erkennen als bei Kunststoffrümpfen - allerdings können sie auch drastische Konsequenzen haben. So führen sichtbare Auffälligkeiten bei genauerer Untersuchung schnell zum Ausschuss des Bootes, da eine fachgerechte Reparatur leicht den Zeitwert des Fahrzeugs übersteigt. Ralf Weise erläutert, worauf es bei der Beurteilung ankommt.
  • Dem Rost auf der Spur In unserer Reihe zur Beurteilung gebrauchter Yachten geht es diesmal um die Untersuchung von Rümpfen aus Stahl und Aluminium - erneut mit dem Schwerpunkt Unterwasserschiff. Metall gilt im Schiffbau als sehr dauerhaftes und festes Material. Allerdings gibt es einige verborgene Fallen, in die man beim Bootskauf tappen kann. Ralf Weise erklärt, worauf man bei älteren Metallrümpfen achten sollte.
  • Glänzende Aussichten Ein gepflegtes Schiff fällt unter anderem durch eine spiegelglatt polierte Außenhaut auf. Sie zeugt von einem sorgsamen Umgang des Eigners mit seiner Yacht und belegt, dass er Wert auf deren Erscheinungsbild legt. Ein Bootskäufer sollte sich aber dadurch nicht blenden lassen. Ralf Weise liefert entsprechende Hintergrundinformationen.
  • Mit Füßen getreten Das Deck einer Yacht hat einiges auszuhalten: Es nimmt Querkräfte auf, fängt Drücke ab, wird UV-Strahlen zermürbt und vom Dreck unter den Schuhen der Crew zerrieben. Mitunter fallen Bolzen und Winschkurbel auf das Deck herab oder wird schwere Ausrüstung auf ihm abgsetzt. Ferner setzten Regen und Salzwasser dem Deck zu. Kein Wunder, dass es im Laufe der Jahre weich wird. Ralf Weise beschreibt, wie gefährliche Schwächungen aufgespürt werden.
  • Das schöne Sorgenkind Ein edler Holzbelag an Deck kann einen echten Kaufanreiz darstellen - mitunter bildet er aber auch ein Ausschusskriterium. Denn gerade bei älteren Yachten kann er für erheblichen Sanierungsaufwand sorgen. Ralf Weise nennent typische Problembereiche und erklärt, was bei der Beurteilung von Teakdecks auf gebrauchten Yachten zu beachten ist.
  • Auf Schritt und Tritt Ein rutschfester Decksbelag ist entscheidend für die Sicherheit an Bord. Gerade bei den älteren Schiffen ist er oft beschädigt oder verschlissen. Bei Nässe und Krängung verlieren Füße dann schneller den Halt - ein unfreiwilliges Bad könnte die gefährliche Folge sein. Ralf Weise erläutert, wie die Qualität älterer Decksbeläge einzuschätzen ist.
  • Zugkräftig Die Kräfte, die auf ein Fahrtenschiff einwirken, können die Struktur bis zum Bruch belasten, wenn es im Laufe der Jahre zu Beschädigungen an den Krafteinleitungspunkten gekommen ist. Besonders stark belastet sind die Bauteile, welche die Riggkräfte aufnehmen. Bei der Beurteilung von gebrauchten Booten sollten diese Bereiche daher besonders sorgfältig überprüft werden. Ralf Weise erklärt die Zusammenhänge.
  • Unter Hochdruck Der durch die Segel produzierte Vortrieb wird über das Rigg in das Schiff eingeleitet, wobei nicht nur erhebliche Zugkräfte an den Wanten und Püttingen auftreten, wie wir sie in der zurückliegenden Folge thematisiert haben - auch die Druckeinleitung in die Bootsstruktur durch den Mastfuß ist bei der Beurteilung einer gebrauchten Yacht zu berücksichtigen. Ralf Weise erklärt die Zusammmenhänge.
  • Innere Werte Das Mobilar sorgt nicht nur für Komfort unter Deck, sondern steift die Yacht obendrein aus. Auch Sandwichkerne, Schiffsverbände und Innenschalen verleihen der Konstruktion Festigkeit. Bei älteren Yachten gilt es somit, zu prüfen, inwieweit diese Funktion noch erfüllt wird. Haben sich strukturbetriebene Bauteile gelöst, wird die Seetüchtigkeit der Yacht erheblich eingeschränkt. Ralf Weise zeigt auf, worauf zu achten ist.
  • Gediegenheit Beim Betreten der Kajüte einer Yacht ist es vor allem das Holz, das den ersten Eindruck prägt. Schöne Furniere und eine glänzende Lackierung schaffen eine angenehme und wertige Atmosphäre. Abgestoßener Lack und Schrammen zeugen derweil von schlechter Pflege. Doch manchmal muss man etwas tiefer forschen, um Qualität zu erkennen. Ralf Weise zeigt, worauf beim Holzbootsbau auf älteren Yachten geachtet werrden muss.
  • Blendwerk Eine makellose Lackierung und dekorative Verkleidungenen sorgen für eine attraktive und gemütliche Kajüte. Bei älteren Yachten ist jedoch von der einstigen Gemütlichkeit oft nicht mehr viel zu sehen. Wann sollten Verkleidungen ausgetauscht werden? Wann wäre eine komplette Neulackierung erforderlich. Ralf Weise liefert die Antworten.
  • Verborgene Geheimnisse Bilgen sind schlecht zu erreichen, dunkel und schmutzig. Yachteigner ignorieren sie daher gern - Hauptsache, die Bodenbretter darüber sehen gut aus, alles funktioniert und das Schiff ist trocken. Doch beim Gebrauchtboot sollte man gerade hier genau hinschauen, denn was lange vernachlässigt wurde, hat meist auch gelitten. Ralf Weise liefert aufschlussreiche Einblicke.
  • Smutjes Reich Wer beim Kauf einer gebrauchten Yacht die Bordküche links liegen lässt, kann im Nachhinein manche unschöne Überraschung erleben. Die Vielfalt an Installationen und Details birgt entsprechend zahlreiche Fehlerquellen. Ralf Weise liefert einen kleinen Leitfaden zur Überprüfung von kombüsen auf älteren Yachten.
  • Explosive Sache Fällt die Gasanlage aus, bleibt an Bord die Küche kalt. Bei groben Wartungsfehlern kann es sogar zu schwerwiegenden Unfällen kommen. Entsprechend wichtig ist es, bei älteren Gebrauchtbooten einen kritischen Blick auf die Gasversorgung und -verbraucher zu werfen. Ralf Weise gibt Sicherheitshinweise und zeigt Möglichkeiten zur Überprüfung auf.
  • Feuchtbiotop Auf hochseetüchtigen Yachten sind im Toilettenraum neben Marine-WC auch noch eine Waschgelegenheit, eine Dusche sowie Lüfter und Tanks untergebracht. Man benötigt ein wenig Technik, um alle Flüssigkeiten und sonstigen Stoffe zu- und wieder abfließen zu lassen. Ralf Weise zeigt häufige Probleme an dieser Stelle auf und geht auf mögliche Folgeschäden ein, die besonders bei älteren Yachten aufwendige Reparaturen zur Folge haben.
  • Blick unter die Haube Es gibt Bootskäufer, die würdigen den Motor kaum eines Blickes. Doch es lohnt sich, die gesamte Maschinenanlage, mit all ihren Details genau zu untersuchen - nur so kann man einschätzen, ob und wie verlässlich der Motor noch laufen wird, auch und gerade in kritischen Situationen. Ralf Weise gibt Tipps, was bei der Einschätzung älterer Antriebe zu beachten ist.
  • Altes Eisen Nachdem wir in der vorherigen Folge den Antriebsstrang unter die Lupe genommen haben, ist diesmal der Motor selbst dran - einschließlich Kühlwasserversorgung, Kraftstoffzufuhr und Abgasführung sowie Motorraumisolierung und - gestaltung. Ralf Weise erklärt, was man bei der Beurteilung älterer Bootsdiesel im Blick haben sollte.
  • Es werde Licht Bei älteren Schiffen steht es um die Elektrik meistens nicht zum Besten. Viele Nachrüstungen mit mehr oder weniger ausgeprägten Fachkenntnissen sowie Korrosion und Verschleiß haben der Elektroinstallation häufig arg zugesetzt. Ralf Weise beleuchtet gängige Defekte und erklärt, wie man sie aufspürt.
  • Heckantrieb Außenbordmotoren dienen bei kleineren Yachten oft als Hauptmaschine. Auf größeren Booten werden sie für das Beiboot oder ebenso als Notantrieb genutzt. Nicht nur Motoren kommen in die Jahre, sondern auch alles, was in der Peripherie für einen störungsfreien Betrieb notwendig ist. Ralf Weise zeigt auf, was man beim Kauf eines älteren Segelfahrzeugs mit Außenbordmotor beachten muss.
  • Filigrane Stängel Das Rigg ist elemetarer Bestandteil des Antriebs jedes Segelboots. Es setzt sich aus einer Vielzahl von Einzelteilen zusammen, in deren Zentrum der Mast als schwerstes und teuerstes Bauteil steht. Auf ihm liegt der Focus dieser Folge unserer Reihe zur Beurteilung von gebrauchten Yachten, in der wir typische Schwachstellen bei älteren Exemplaren beleuchten. Neben Aluminiumriggs geht Ralf Weise auch auf Holz-, Stahl- und Kohlefaserspieren ein.
  • Schwer auf Draht Die Verstagung zählt neben Mast und Baum zu den entscheidenden Komponenten eines Riggs. Versagt sie, kann dies einen Mastbruch oder gar den Verlust des Schiffes zur Folge haben. Schwierigkeiten bereitet ebenso ein Schaden am laufenden Gut in rauer See. Ralf Weise berichtet, worauf man bei der Kontrolle dieser Ausstattungselemente achten sollte.
  • Auf Kurs bleiben Ruderbrüche sind keine Seltenheit und können schwerwiegende Folgen haben. Denoch widmen Eigner und Bootskäufer der Ruderanlage vielfach vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit. Ralf Weise erklärt, wie Ruderblätter aufgebaut sind und wie man Beschädigungen sowie Anzeichen von Alterung und Verschleiß aufspürt.
  • Der Kurs ist das Ziel Beurteilung von Gebrauchtbooten, die Ruderanlage. In der vorherigen Folge unserer Serie ging es um die Ruderblätter. Wir haben aufgezeigt, dass ein sorgfältiger Check vor bösen Überraschungen schützt. Doch die Kräfte müssen vom Ruderblatt auf die Pinne oder Steuerrad übertragen und vom Rudergänger beherrscht werden. Das Zusammenspiel von Mensch und Technik soll die Yacht auf Kurs halten. Text und Fotos: Ralf Weise
  • Licht und Luft Der Inbegriff der Ungemütlichkeit ist ein dunkler Salon, in dem die Feuchtigkeit von Luken und Fenstern tropft, mit einem Geruchsmix aus Schimmel und Spak. Das muss nicht sein, auch nicht auf älteren Yachten. Oftmals sind offensichtliche Mängel günstig zu beheben und hellere Räume einfach realisierbar. Doch im Verborgenen lauern mitunter Kostenfallen. Ralf Weise zeigt, wo die häufigsten Mängel zu finden und wie sie einzuschätzen sind.
  • Anker & Co. Eine ruhige Nacht vor Anker zu verbringen ist paradiesisch. Allerdings ist richtig bemessenes Ankergeschirr nötig, um sicherzustellen, dass das Vor-Anker-Liegen auch gefahrlos ist. Auch ohne romantische Kulisse muss der Anker schnell fallen, aber auch problemlos aufgeholt werden können. Dazu bedarf es einiger Komponenten, die gerade auf älteren Yachten oftmals einen wenig vertrauenswürdigen Eindruck hinterlassen. Ralf Weise beschreibt, auf was während einer Begutachtung zu achten ist.