Yachttests

  • Crossover Wenn Regattafanatiker eine Fahrtenyacht bauen, kommt dabei mit Sicherheit etwas Einzigartiges heraus. Dass das Ergebnis schnell ist, scheint gesichert. Ob es tatsächlich auch für gemütliches Cruisen taugt, ist aber in vielen Fällen zumindest fraglich. Um hier jegliche Zweifel zu zerstreuen, schreibt die französische Werft JPK den Anspruch ihrer Zwölfmeteryacht bereits in die Typenbezeichnung: JPK 39 FC für „Fast Cruiser“. Jan Kuffel hat sie auf der Ostsee gesegelt.
  • Wolf im Schafpelz Westerly-Yachten sind im Allgemeinen für solide Bauweise, Kimmkiele und eher behäbige Segeleigenschaften bekannt. Dass die Werft auch schnelle Cruiser-Racer im Programm hatte, sprach sich auf dem Kontinent hingegen kaum herum. Die Westerly Typhoon 37 gehört zu dieser Gattung, sie ist in Großbritannien bis heute beliebt und begehrt. Jan Kuffel hatte die willkommene Gelegenheit, ein Exemplar auf dem IJsselmeer zu segeln, und zeigt sich positiv überrascht.
  • Breehorn 44

    2,99 
    Ein Traum … … von einem Schiff? Fast jeder hat vermutlich schon darüber nachgedacht, wie es wäre, sich eine Yacht komplett nach eigenen Vorstellungen konzipieren und ausrüsten zu lassen. Die Breehorn 44 Nyala entstand nach genauen Spezifikationen für eine geplante Weltumseglung zu zweit und erhielt obendrein ein gewisses Extra an Performance. Jan Kuffel war während der Überführung von der Bauwerft im niederländischen Woudsend nach Cuxhaven an Bord.
  • Zu fernen Ufern In den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren Langfahrtyachten noch eine bunte Mischung aus teilweise skurrilen Eigenbauten und Kleinserienbooten aus Holz, Stahl oder Ferrozement. Auf die Idee, einen „World Cruiser“ in GfK und Serie zu bauen kam niemand. Bis auf Christoph Rassy, der 1975 mit der Hallberg-Rassy 41 ein Konzept vorstellte, das zum Trendsetter nicht nur für seine Werft, sondern für komfortable Reiseyachten allgemein werden sollte. Jan Kuffel hat mit der HR 41 Manatee ein besonders weit gereistes Exemplar besucht.
  • Fähnrich 34

    0,50 
    Die Beschreibung umfasst Riss, Deckslayout, Geschichte, Werftangaben und Vereinigungen.
  • Sadler 29

    2,99 
    Very british indeed Die britischen Sadler-Yachten erfreuen sich in Großbritanien bis heute einer ungebrochenen Popularität. Dabei weden ihre guten Segeleigenschaften und ihre Stabilität ebenso gerühmt wie ihre Seeeigenschaften. Weiterhin sorgten die optionalen Kimmkielausführungen für eine große Verbreitung auf den Tidenrevieren des Königreiches. Zu den beliebtesten Modellen gehört die Sadler 29. Jan Kuffel hatte die Gelegenheit, ein Exemplar mit Tiefkiel vor Workum zu segeln.
  • Sirius 35DS

    2,99 
    Floating home Viel Zeit an Bord verbringen oder am besten direkt auf der eigenen Yacht wohnen - viele träumen heute vom Ausstieg aufs Wasser. Neben der nötigen Zeit und einem passenden Finanzpolster braucht es hierfür nicht zuletzt das richtige Schiff. Auf der Wunschliste vieler Fahrtensegler steht schon lange ein Name ganz oben: die Sirius 35DS. Sie ist nicht neu auf dem Markt, aber durch laufende Weiterentwicklung ungebrochen attarktiv und so gefragt, das Eigner lange Wartezeiten bis zur Auslieferung in Kauf nehmen. Jan Kuffel hat die Decksalonyacht vor Neustadt gesegelt.
  • Hurley 800

    2,99 
    Treue Seele Gezeichnet und laminiert in Dänemark, ausgebaut in den Niederlanden und vertrieben unter englischem Namen - die Hurley 800 hat eine lange und sehr internationale Geschichte. Obwohl nach modernen Maßstäben klein und veraltet, konnte sich der kleine Seekreuzer bis heute eine treue Fangemende erhalten. Jan Kuffel hat den GfK-Klassiker gesegelt und fühlt seinen inneren Werten auf den Zahn.
  • Milan 22

    2,99 
    Fifty Shades... ...of Grey - so lautete zumindest das Wetterfazit nach dem Test der neuen Milan 22 auf dem Lippesee in Paderborn. Zur Freude des Fotografen fügte sich auch das Testboot farblich nahezu ansatzlos in die „monochrone“ Umgebung ein. Deutlich fröhlicher gestatltete sich zum Glück das Probesegeln des lebendigen Daysailers, der sich überraschend vielseitig präsentierte, wie Jan Kuffel herausfand.
  • Für alle Sinne Den Werkstoff Holz neu denken und nachhaltig einsetzen, Tradition und Moderne verbinden, kompromisslose Qualität und puren Segelspaß bieten, das Ganze obendrein in Serie - ein Lastenheft, das den Controller einer Serienwerft in den Wahnsinn treiben würde. Dennoch ist nach diesen Grundsätzen auf der Werft Könogstein der viel beachtete Day-Racer Woy 26 entstanden, eine moderne Interpretation des klassischen Holzbootsbaus und aufregender Optik. Jan Kuffel durfte den Prototypen auf der Schlei segeln.
  • Bavaria 32

    2,99 
    Just another...whit boat? Bavaria-Yachten aus Giebelstadt finden sich in fast jedem Hafen, und das weltweit. Sie stellen nicht nur das Gros unzähliger Charterflotten, sondern erfreuen sich auch als Fahrtenyachten und Familienschiffe großer Beliebtheit, im Ausland fast noch mehr als auf ihren Heimatrevieren. Und das, obwohl sie auf kaum einer Traumschiff-Liste auftauchen. Jan Kuffel hatte Gelegenheit, eine Bavaria 32 zu segeln und versucht, hinter das Erfolgsgemheimnis zu kommen.
  • RM 1180

    2,99 
    Spannender Mix Kraftvolle Linien, viel Volumen, effektive Riggs und optisch eigenständig - französische Werft RM hat ihren Stil gefunden. Die komplette Range wendet sich an anspruchsvolle Fahrten-und Offshore-Segler, die hohes Leistungspotenzial mit viel Komfort und Praktikabilität suchen. Ob auch die RM 1180 in diesen Diziplinen punkten kann, fand Jan Kuffel beim Testsegeln auf der Kieler Förde heraus.
  • Sunbeam 32.1

    2,99 
    Family-Business Sunbeam Watersports im österreichischen Mattsee wird mittlerweile in der dritten Generation von der Familie Schöchl geführt und ist ein echter Familienbetrieb. Der jüngste Wechsel in der Firmenleitung bot auch Anlass, das Werftportfolio zu verjüngen und hierbei so ganz nebenbei das Segeln insgesamt neu zu denken und zu definieren. Das hinter dem radikalen Entwurf der Sunbeam 32.1 auch wieder Familiensinn steckt, offenbart sich erst auf den zweiten Blick. Lan Kuffel hatte Gelegenheit, das Boot auf dem Wannsee zu segeln.
  • Victoire 1270

    2,99 
    Everybody´s Darling Die Yachten aus dem Konstruktionsbüro Dick Koopmans genießen unter Fahrtenseglern einen fast schon legendären Ruf, sie gelten als solide und mit besonders guten See-Segeleigenschaften gesegnet. Die Victoire-Typen wurden über viele Jahre fast ausschließlich von Koopmans Senior oder Junior gezeichnet und haben nicht nur in den Niederlanden eine treue Fangemeinde. Jan Kuffel zeichnet das Porträt 1270, deren Entwurf in verschiedenen Ausführunge gebaut wurde und sicherlich zu den erfolgreichsten der Werft zählt.
  • Arcona 38

    2,99 
    Solide Eleganz Skandinavischer Bootsbau genießt weltweit traditionell einen guten Ruf und Marken wie Swan, Hallberg-Rassy, Najad oder Baltic haben nahezu Kultstatus. Dennoch gibt es hier feine Yachten, die quasi unter dem Radar der Segelschaft laufen und stattdessen als Geheimtipp unter Kennern gelten. Ein gutes Beispiel dafür ist die Arcona 38. Jan Kuffel hat den schnellen Cruiser-Racer vor Flensburg gesegelt.
  • Bente 28

    2,99 
    Crusing 2.0 Jung, inovativ und eigenständig - schon beim Erstauftritt der Marke mit der Bente 24 war ihr Anspruch klar definiert. Das Segeln einfach und neu denken, nicht nur durch das Design und die Optik, sondern auch durch eine Reduzierung auf das Wesentliche, den Einsatz aktueller Medien zur Vermarktung und pfiffige Konzepte. Diesen Prinzipien folgt auch das aktuelle "Mittelklassemodell", die Bente 28. Jan Kuffel konnte sie vor Neustadt segeln.
  • Innere Werte Typische Fahrentyachtn aus Großserienprodukten sind weiß, einfach gestaltet und billig produziert - die Liste an Vorurteilen lässt sich beliebig erweitern. Dennoch schaffen es einige Werften, über viele Jahre eine Markenidentität zu etablieren und ihren Yachten so Charakter und Alleinstellung im Markt zu erhalten. Jan Kuffel hat mit Sun Odyssey 36.2 einen gut konzipierten Cruiser gesegelt, der vor allem mit inneren Werten punkten kann.
  • Sunbeam 29.1

    2,99 
    Daysailer haben sich von reinen Nischenprodukten zu einer festen Größe im Yachtsport entwickelt. Sie bieten für Designer ungewöhnliche gestalterische Freiheit und aufregende Konstruktionen bereichern den Markt. Um hier noch sonderlich aufzufallen, bedarf es etwas Außergewöhnlichem, und dies ist Sunbeam Yachten in den vergangenen Jahren ohne Zweifel gelungen. Jan Kuffel hatte Gelegenheit, die jüngste Kreation aus Österreich auf dem Berliner Wannsee zu segeln.
  • Dauerläufer Compromis beziehugsweise C-Yachts stehen nicht nur in den Niederlanden hoch in der Käufergunst, sie repräsentieren einen gelungenen Mix aus guten Segeleigenschaften, hochwertiger Bauweise und viel Komfort. Jan Kuffel nimmt mit der C-34 einen ausgesprochenen Longseller der Werft ins Portrait, der in leicht überarbeiteter Form bis heute gebaut wird, und fühlt der beliebten Konstruktion als Gebrauchtboot auf den Zahn.
  • Breitensportler Die First-Linie von Beneteau beschreibt seit ihrer Einführung in den siebziger Jahren eine Erfolgsgeschichte. Viele Modelle konnten sich nicht nur auf hochkarätigen Regatten, sondern ebenso in der Käufergunst etablieren. Ein gutes Beispiel ist die in großen Stückzahlen produzierte First 31.7. Jan Kuffel beschreibt einen aus heutiger Sicht "klassischen" Performance-Cruiser.
  • Norlin 37

    2,99 
    Von Meisterhand...gezeichnet und für die Ewigkeit gebaut? Oft wird die Norlin 37 in einem Atemzug mit Klassikern von Nautor's Swan oder Baltic genannt, obwohl sie lange nicht so bekannt ist. Kenner schwärmen allerdings von den harmonischen Linien, guten Segeleigenschaften und solider Bauqualität. Jan Kuffel hat die hübsche Schwedin gesegelt.
  • Eng verwandt...und doch verschieden. Gleicher Rumpf, gleiches Rigg, gleiche Anhänge, dennoch zwei Konzepte. Hallberg-Rassy löst die Frage nach der optimalen Fahrtenyacht pragmatisch und bietet mit der 40C und der 400 sowohl eine Mittel-als auch eine Achtercockpitauslegung an. Kan Kuffel durfte beide in den schwedischen Schären segeln und erlebte überraschend unterschiedliche Zwillinge.
  • Maxi 84

    2,99 
    Zeitlos gut Der Schwede Pelle Petterson revolutionierte mit seinen Maxi-Yachten den Großserienbau. Die industriell gefertigen, gut segelnden Yacht zu erschwinglichen Preisen verkauften sich zu Tausenden und sind heute noch als Gebrauchtboote gefragt. Jan Kuffel stellt mit der Maxi eine kompakte praktische Fahrtenyacht vor.
  • Tide 36

    2,99 
    Einfach schön... Vermutlich träumnt jeder Konstrukteur davon, eine Yacht zeichnen zu dürfen, die einfach nur schnell und schön ist. Die Tide 36 von Konstrukteur Marc-Oliver von Ahlen ist der Beweis, dass Träume tatsächlich manchmal wahr werden. Beim Test vor Flensburg konnte die Neuschöpfung zeigen, was sie außer harmonischen Linien noch zu bieten hat. Von Jan Kuffel

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